Meditation zur Überwindung der Selbst-Animosität

Darstellung: Meditation zur Überwindung der Selbst-Animosität

Die heutige Meditation unterstützt uns dabei, uns mit unserer Dunkelheit zu konfrontieren und zu unserem Licht zurückzukehren. Sie hilft uns loszulassen, was uns nicht mehr dienlich ist; Selbstzweifel und negative Selbstgespräche, die unser Licht verhüllen und uns von der Erfüllung unseres Potenzials abhalten zu überwinden.

Der Jahresbeginn ist immer auch eine Zeit der Erneuerung und der Wiedergeburt auf einem höheren Niveau.

Einige der Fragen, denen wir uns jetzt zuwenden sollten, sind:

  • Was kann ich loslassen?
  • Wer möchte ich nicht mehr sein?
  • Welche Gewohnheiten halten mich zurück?
  • Was nimmt zu viel Platz in meinem Leben ein?
  • Sind meine negativen Selbstgespräche zu dominant?
  • Bin ich es leid, mein Licht immer noch zu verdunkeln?
  • Bin ich bereit, meinen ewigen Entschuldigungen und faulen Ausreden endlich ein ende zu bereiten?
  • Wo habe ich es satt, mich ständig anzupassen, die Regeln zu befolgen und nicht mein volles Potenzial zu erreichen?

Ursprünglich von Yogi Bhajan im März 1979 unterrichtet

Der größte Feind ist das Selbst. Selbstzerstörerische Aktivität und Selbstfeindlichkeit treten auf, wenn wir uns nicht akzeptieren. Selbstbestätigende Kontinuität lehnen wir dann instinktiv ab. Wir lehnen unseren eigenen Erfolg und unsere Leistung ab, nur um mit unserer Beständigkeit zu brechen. Dieser Bruch ist die Behauptung des Ego. Diese Selbst-Feindseligkeit lenkt uns von der eigentlichen Gabe des menschlichen Lebens ab: der Fähigkeit, die begrenzte Persönlichkeit in Beziehung zur unbekannten Unendlichkeit unseres Selbst zu stellen und zu erfahren.

Diese Meditation überwindet den Zustand der Selbst-Feindseligkeit und gibt uns die Fähigkeit zu ständigem Bewusstsein zur Unterstützung des inneren Selbst.

Durchführung der Meditation

Haltung: Setze dich in einfache Meditationshaltung mit leichtem Jalandhara-Bandha. Behalte eine wachsame Haltung bei. Diese Meditation erfordert, dass der Oberkörper gerade gehalten wird, ohne hin und her zu schaukeln.

Mudra: Entspanne die Arme seitlich dem Körper und hebe die Unterarme auf Herzhöhe in Richtung Brust. Balle die Hände zu Fäusten und zeige mit den Daumen nach oben. Drücke die Fäuste so zusammen, dass sich Daumen und Fäuste berühren.

Augenposition: Fixiere die Augen auf die Nasenspitze. Es gibt kein anderes erforderliches Mantra als den subtilen Klang des Atems.

Atem: Atme durch die Nase ein. Atme vollständig durch den Mund aus. Atme tief und sanft durch den Mund ein. Atme durch die Nase aus.

Zeit: 11 - 22 Minuten täglich üben.

Abschluss: Atme ein und strecke die Arme über den Kopf. Halte die gestreckte Position, während du 3 weitere tiefe Atemzüge nimmst. Entspanne dich.

© Nach den Lehren von Yogi Bhajan
Diese Meditation findest du im KRI Aquarian Teacher Training Manual.

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