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Ausbildung Komplemetärtherapeut*in in der Methode Yogatherapie

KT-Praktikum

Das KT-Praktikum soll den Student*innen dazu dienen, ihre Handlungskompetenzen zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

Ikon Yoga Veda Schweiz Yoga-Ausbildung Yogatherapie mit Titel

KT-Praktikum

Der Begriff Praktikum bezeichnet eine auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung erworbener oder noch zu erwerbender Kenntnisse in praktischer Anwendung oder eine Mitarbeit für das Erlernen neuer Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Betrieb.

Schon während der Ausbildung hast Du als angehende Yogatherapeut*in die Möglichkeit, tief in die Praxis einzutauchen. Über drei Jahre hinweg kannst Du deine Handlungskompetenzen weiterentwickeln und die erlernten Inhalte in die Praxis transferieren.

Du kannst Dich darauf verlassen, innerhalb der Ausbildung schrittweise und aufmerksam durch die einzelnen Ebenen in immer tiefere Schichten der Wahrnehmung in der Begegnung mit Klient*innen und der Bearbeitung der individuellen Therapieziele geführt zu werden.
Stetiges Üben - zunächst an Mitstudierenden, später auch an eigenen Klient*innen bringt dir grosse Sicherheit in der therapeutischen Arbeit und verhilft dir wesentlich dazu, die einzelnen Ausbildungsteile im Hinblick auf den Kompetenzerwerb in lebendiger Weise zu vernetzen. Der rege Austausch im Netzwerk mit schon tätigen Therapeut*innen vermittelt dir wertvolles und unverzichtbares Praxiswissen zur Entwicklung deiner eigenen therapeutischen Fähigkeiten.

Das KT-Praktikum besteht aus folgenden Teilen:

Auf deinem Weg im Praktikum begleitet Dich die Yoga-Akademie Yoga Veda Schweiz in allen fünf Teilen:

  • Hospitanzen
  • Mentorierte praktische Arbeit und Einzelbehandlungen
  • Begleitetes Üben in Lerngruppen
  • Behandlungen unter direktem Mentorat
  • Falldarstellungen mit eigenen Klient*innen

Unterstützung durch das Yoga Veda Schweiz-Team

Wir unterstützen Dich in der Suche einer/s geeigneten Mentor*in, bieten Coachings an und suchen immer die für Dich beste und auch kostengünstigste Lösung. Das umfangreiche Praktikum ist für dich eine wunderbare Chance, schrittweise und gut begleitet in deinen neuen Beruf hineinzuwachsen.
Dir steht ein Team von Lehrpersonen, Tutor*innen und Mentor*innen zur Verfügung, um Dich bei der Umsetzung des theoretischen Wissens in der praktischen Arbeit und damit im Prozess des Kompetenzerwerbs zu unterstützen. Die Anleitung zum Praktikum wird vom Dozent*innenteam vorgenommen und in schriftlicher Form mittels Leitfaden den Lernenden als Download zur Verfügung gestellt.

Das Besondere an dieser Ausbildung ist, dass Du im Praktikum auch schon die Möglichkeit erhältst, als Therapeut*in zu arbeiten und bereits etwas zu verdienen. Auch hier geben wir Dir Ideen und Umsetzungshinweise, wie Du deine Praxis schon im Laufe der Ausbildung aufbaust und deine ersten Klient*innen gewinnst. Auf diese Weise kannst du die Ausbildungskosten praktisch wieder zu einem grossen Teil wieder «hereinholen».

Dauer und Beginn

Das KomplementärTherapie-Praktikum (KT-Praktikum) umfasst 302 Lernstunden. Davon werden 70 Kontaktstunden für Hospitanz, begleitetes Üben in Lerngruppen, Prozessbegleitungen unter Mentorat, Besprechungen und Standortbestimmungen eingesetzt.

Das KT-Praktikum beginnt ab Stufe II (Vertiefung) und muss spätestens 2 Monate vor der KT-Abschlussprüfung abgeschlossen sein.

Nachweise

Für die Zulassung zur KT-Abschlussprüfung sind folgende Praktikumsnachweise einzureichen:

  • I. Nachweise 6 Hospitanzen & 6 Beobachtungsprotokolle
  • II. Nachweis 60 Beobachtungsprotokolle mit eigener Klient*in
  • III. Nachweise 30 Beobachtungsprotokolle mit eigener Klient*in
  • IV. Nachweis 28 Stunden begleitetes Üben in Gruppen von max. 8 Lernenden und Lehrperson
  • V. Nachweis zu 10 Standortbestimmungen mit Lehrperson
  • VI. Nachweis 6 Behandlungsprotokolle & 6 Standortbestimmungen unter direktem Mentorat
  • VII. Nachweis über 15 Falldarstellungen (3 Behandlungszyklen à 5 Sitzungen)
  • VIII. Nachweis über den methodenspezifischen Eigenprozess

ZIELE UND INHALTE DES PRAKTIKUMS

Die Komplementärtherapeut*innen in der Methode Yogatherapie können:

Yoga Veda Schweiz Ikon Yogatherapie Ausbildung

eine methodenspezifische Standortbestimmung durchführen

Yoga Veda Schweiz Ikon Yogatherapie Ausbildung

zielführend auswerten

Yoga Veda Schweiz Ikon Yogatherapie Ausbildung

eine auf die Klienten/-innen ausgerichtete Yoga-Therapie-Praxis entwickeln.

Die entwickelte Yogatherapie-Praxis umfasst die Bereiche Körper, Atem und Meditation und ist prozesszentriert.

Die Therapeut*innen:

  • führen eine methodenspezifische Standortbestimmung in der ersten Sitzung durch
  • beobachten und erkennen die verschiedenen konditionellen Gegebenheiten der Klient*innen
  • beobachten die Bewegungsmuster und Haltungen der Klient*innen
  • stellen erste Überlegungen an zur Richtung, in welche die prozesszentrierte Yogatherapie gehen wird
  • setzen die Überlegungen in eine individuell den Klient*innen und ihren gesundheitlichen Schwierigkeiten angepassten Praxis

Die Praxis kann beinhalten:

  • Körperübungen (Kraft, Beweglichkeit, Linderung von Beschwerden)
  • Atemübungen (bessere Versorgung des Organismus mit Sauerstoff, energetischer Aspekt)
  • Konzentrations- und Meditationsübungen (Klienten/-innen können Schwierigkeiten und damit verbundene Störungen besser akzeptieren)

Ziele Fach- und Methodenkompetenz

Die Therapeut*innen verfügen über ein fundiertes Wissen. Folgende Mittel aus dem Yoga sind wichtig:

ÂSANA

Bewegungsabläufe und Körperhaltungen

PRÂNÂYÂMA

Atemübungen

SAMYÂMA

Meditationsübungen- und
Konzentrationsübungen (Varianten)

MANTRA

Arbeit mit Klang

Die Therapeut*innen sind in der Lage, diese Mittel auf die Möglichkeiten der Klient*innen anzupassen und geeignete Variationen auszuarbeiten.

Sie sind in der Lage, die anatomischen und physiologischen Kenntnisse und ihr Wissen über aus gewählte Krankheitsbilder in der Entwicklung der auf die Klient*innen abgestimmten Yogapraxis zu berücksichtigen.

Sie kennen die verschiedenen philosophischen Grundlagen und Quellenschriften des Yoga und sind in der Lage, dieses Wissen adäquat mit Erkenntnissen aus den modernen Naturwissenschaften zu verbinden, kritisch zu hinterfragen und ihre Handlungskompetenzen zu reflektieren und auf ihrem Wissen aufzubauen.

Sie können eine methodenspezifische Standortbestimmung durchführen, zielführend auswerten und eine auf die Klient*innen ausgerichtete Yogatherapie-Praxis entwickeln. Die entwickelte Yogapraxis umfasst die Bereiche Körper, Atem, Meditation und Klang und ist prozesszentriert.

Ziele Sozial- und Selbstkompetenz

Die Therapeut*innen

  • kennen das humanistische Menschenbild und bringen es in Verbindung mit den Grundsätzen der Komplementärtherapie entwickeln eine ressourcenorientierte, empathische Haltung verhalten sich entsprechend den Möglichkeiten und Grenzen der Yogatherapie; das gilt sowohl im Kontakt mit Klienten/-innen als auch im Bereich eigener Psychohygiene und Wohlergehen
  • verstehen die Klient*innen von Beginn an als Mitgestaltende im Therapieprozess
  • reflektieren ihre Arbeit mit anderen Therapeut*innen und weisen die Klient*innen auf entsprechende zertifizierte Fachstellen hin (z. B. Lungenliga, Krebsliga)
  • haben stets eine professionelle Haltung, auch in der Führung und Organisation einer eigenen Praxis

© YOGA VEDA SCHWEIZ 2021