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Johanniskraut ein Sommerjuwel für die Vata betonte dunkle Winterzeit.

Johanniskraut
Johanniskraut: Wächst ab Juni an sonnigen und steinigen Standorten

Zubereitung des Rotöls

  • Blüten von den Stängeln zupfen und grob zerkleinern. Ein paar Blätter können ruhig dabei sein.
  • Ein sauberes, verschließbares Glas zu zwei Dritteln mit den Pflanzenteilen befüllen
  • Vollständig mit Pflanzenöl wie Oliven-, Mandel-, Jojoba- oder Sonnenblumenöl bedecken
  • Glas verschließen und gut schütteln
  • An einem sonnigen und warmen Platz etwa vier Wochen stehen lassen
  • Öfters schütteln
  • Das Öl durch ein Tuch oder einen Filter abgeseihen
  • Abgefüllen, dunkel und kühl stellen
Das Johanniskraut blüht zwischen Juni und August.

Es wächst auf nicht gedüngten Wiesen, an Wegrändern, in lichten Gebüschen, und sogar auf Schuttplätzen. Seinen Namen verdankt das Kraut dem Johannistag am 24. Juni, der in die Blütezeit fällt.

Die ayurvedische Wirkung des Johanniskrauts

Johanniskraut ist entsprechend den ayurvedischen Geschmacksrichtungen adstringierend (herb) und bitter. Die Grundeigenschaft ist schwer und nährend. Die energetische Wirkung ist erhitzend. Im Ayurveda gilt Johanniskraut als entzündungshemmend, krampflösend und hat eine reinigende und gewebefestigende Wirkung. Es wird überwiegend bei Depressionen, Stimmungsschwankungen, Rheumatischen Beschwerden und Hautkrankheiten eingesetzt.

Zubereitung und Anwendung

Die am besten während der Blütezeit gesammelten Blätter oder Blüten sollten in getrocknetem Zustand verwendet werden. Für den Tee gibt man ½ Teelöffel des Krautes in eine Tasse mit kochendem Wasser und lässt dies 10 - 15 Minuten ziehen.

Johanniskrautöl (auch Rotöl genannt) hat entzündungshemmende Eigenschaften und beruhigt trockene und schuppige Haut. Massagen mit dem Johanniskrautöl haben nicht nur bei körperlichen Leiden entspannende und schmerzlindernde Wirkung – das Rotöl sorgt für sanfte Wärme und ist buchstäblich auch Balsam für die Seele, ein Geheimtipp beispielsweise für Menschen, die zu Winterdepressionen neigen.

Herstellung von Johanniskrautöl, die an einem warmen Sommertag frisch gesammelten Johanniskraut-Blüten werden dafür zwei Monate lang in kaltgepresstes Raps- oder Sonnenblumenöl eingelegt, wobei 1/3 des Gefässes mit Blüten und 2/3 mit Öl aufgefüllt werden. Das Gefäss mit der Blüten-Ölmischung sollte vorzugsweise an der Sonne stehen und gelegentlich kräftig geschüttelt werden. Nach kurzer Zeit erhält das Öl eine rote Farbe. Nach Beendigung des Prozesses wird das Öl durch ein Tuch gefiltert, die vollgesaugten Blütenrückstände ausgepresst und das gewonnene Öl in dunklen Flaschen aufbewahrt.

Wie alle wirksamen Substanzen oder Heilpflanzen kann auch Johanniskraut in seltenen Fällen eine Art Überreaktion des Organismus hervorrufen oder im Zusammenspiel mit anderen Arzneien unerwünschte Kreuz- oder Nebenwirkungen auslösen. In der Regel gilt: Wer keine weiteren Medikamente nimmt, für den ist Johanniskraut nahezu ohne Nebenwirkungen. Zudem sind eventuelle Nebenwirkungen von Johanniskraut im Regelfall ungefährlich. Dies trifft auch auf die Anwendung bei Kindern zu. Seine Vorzüge überwiegen bei weitem jeden eventuellen Nachteil.

Wenn Sie bereits Medikamente zu sich nehmen, empfehle ich ihnen eine Rücksprache mit ihrem Arzt zu halten !

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